Wir, die Mitglieder der pax christi Gruppe Hückelhoven, glauben, dass wir zu diesen kleinen Leuten gehören.
Wir sind –immer noch – eine relativ kleine Gruppe von Männern und Frauen, die sich im Bereich von Friedens- und Eine-Welt-Arbeit engagieren.
Unsere Gruppe bildete sich nach der Wallfahrt mit dem Aachener Friedenskreuz durch die Region Heinsberg im November 1983, die unter der Überschrift „Frieden durch Versöhnung“ stand. In besonderer Erinnerung geblieben sind dabei sicher der Gottesdienst vor der damaligen Raketenstation in Arsbeck oder die Gedenkfeiern für die Erkelenzer und Wassenberger Juden, die uns dazu bewegten, bei pax christi mitzumachen.
In den mehr als zwanzig Jahren seit diesem Datum haben wir durch verschiedenste Aktionen innerhalb und außerhalb der Kirche versucht, uns für Frieden und Gerechtigkeit in unserer Welt einzusetzen.
Zu den besonderen Schwerpunkten gehörten das Sich-Kümmern um ausländische Mitbürger/innen, Asylbewerber, Russlanddeutsche und über lange Jahre das so genannte "Fest der Nationen“.
Heute gehören zu unseren regelmäßigen
„Aktivitäten“ die Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.
Januar (zusammen mit der evangelischen und katholischen Kirche in Hückelhoven
und Ratheim und mit dem Bürgermeister), der Gottesdienst am 9. November zur
Erinnerung an die Reichspogromnacht (ebenfalls gemeinsam
mit der evangelischen Kirche) sowie der etwas „andere“ Gottesdienst
am Volkstrauertag in Ratheim (nun schon seit 14 Jahren). Daneben arbeiten einige
unsere Mitglieder im Eine-Welt-Laden Hückelhoven, im Eine-Welt-Laden-Verein
e.V. Hückelhoven und am Runden Tisch mit. Beim Letzteren setzen wir uns verstärkt
für das Miteinander von Muslimen und Christen ein. Die in Ratheim seit dem
ersten
Golfkrieg und in Hückelhoven seit mehreren Jahren stattfindenden
monatlichen ökumenischen Friedensgebete gehen ebenfalls auf Initiativen unserer
pax christi Gruppe zurück.
Weitere Arbeitsschwerpunkte werden von uns nach den jeweils aktuellen Gegebenheiten ausgewählt.
Die Gruppe mit Freunden bei einem Besuch in Krakau 2007 (Bild rechts).
Hans-Jürgen Knubben